Engagement im ADC

Was es bedeutet ADC Mitglied zu sein.

© Studio Düttemann - wie Delphine es tun "Du könntest schwimmen"

Kleine Gebrauchsanleitung für ADC Mitglieder.

Frag nicht, was der ADC für dich tut — frag, was du für den ADC tun kannst.
Herzlichen Glückwunsch. Der ADC kann stolz sein. Dass er dich in seinen Reihen hat. Du gehörst zum exklusiven Kreis der besten Kreativen des deutsch-sprachigen Raums.

Der ADC lebt von Menschen wie dir. Von deinen Impulsen und deinem Machen. Er ist dankbar, wenn du dich einbringst. Mit deinen Ideen. Mit deinen Initiativen. Denn wenn es Leute wie dich nicht gibt, gibt es keinen Club.

Mach dich wichtig.
Wenn schon im Club, dann richtig. Besuche die regelmäßigen Sektions- und Fachbereichstreffen und biete Räumlichkeiten für eine Sitzung an. Tritt bei Veranstaltungen auf. Vertritt den ADC an Hochschulen. Halte Seminare oder leite sie. Initiiere Buchprojekte oder Ausstellungen. Erwähne den Club gegenüber der Presse und natürlich auf deiner Homepage. Hier findest du die Leute, die dich unterstützen.

Berlin ist für dich da.
Der ADC dreht für Dich ein ziemlich großes Rad. Dafür unterhält er in Berlin ein Büro mit 25 Angestellten (während des Festivals sind es sogar über 40). Die kümmern sich um Veranstaltungen, Publikationen, Semi nare, PR, Marketing, Mitgliederbetreuung und Finanzen. Ein geschäftsführender Vorstand hält den Laden zusammen. Er wird vom 13-köpfigen Präsidium unterstützt, das sich aus den Sektions- und Fachbereichsvorständen zusammensetzt.

6 Sektionen, 
7 Fachbereiche: Bundesweit spielt die Musik.
Das Büro in Berlin organisiert den ADC, aber richtig lebendig wird der Club in den Sektionen. Also in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Hier findet das Clubleben mit regelmäßigen Veranstaltungen statt. Hier kannst du Präsenz zeigen, mitarbeiten und gerne auch unbequem sein. Und falls du mehr an einem der sieben Fachbereiche Design, Digital, Editorial, Film & Ton, Kommunikation im Raum, Werbung oder Forschung & Lehre interessiert bist, so findest du in den Sektionen deine Leute und arbeitest mit an den regelmäßigen Fachbereichstreffen.

Geliebte Vorurteile und wie du sie entkräften kannst.

Der Club nimmt nur die Besten auf. Viele, die gerne mitmachen würden, dürfen leider nicht. Das führt zwangsläufig dazu, dass der ADC nicht von allen gemocht wird. Deshalb kursieren teils aus Neid, teils aus Unwissenheit, viele Missverständnisse über uns.

Auf die wichtigsten wollen wir kurz eingehen.

„Ihr seid doch ein Club alter Männer!“
Diesem Vorurteil begegnest du am einfachsten, wenn du weiblich und relativ jung bist. Zugegeben, das trifft erst auf 21 % aller Mitglieder zu. Aber wir wollen mehr. Und die Tendenz ist definitiv steigend! Der ADC freut sich über neue weibliche Mitglieder. Haltet Ausschau nach talentierten Kolleginnen, animiert sie für eine Bewerbung!

„Ihr schiebt euch die Preise doch gegenseitig zu!“
Mit diesem Vorurteil kämpft der Club seit der Gründung im Jahr 1964. Deshalb unternimmt er seit seiner ersten Jurysitzung alles, um Schummeln zu verun- möglichen: Es darf pro Arbeitgeber nur eine Vertretung in einer Jury sein. Juryangehörige dürfen nicht für eigene Arbeiten stimmen. Sie müssen den Raum verlassen, wenn diskutiert wird. Zudem: Eine Jury besteht aus rund 15 Mitgliedern. Wer da tricksen will, muss schon sehr ausgebufft sein. Und wenn es doch mal passiert, sorgt das sogar im Präsidium für heiße Köpfe und kalte Maßnahmen.

„Ihr seid ja sowieso ein reiner Werberclub!“
Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute kommen über die Hälfte aller Mitglieder nicht aus der Werbung. Sie kommen aus allen Bereichen der Kommunikationsindustrie. Der Club hat sogar eigene Fachbereiche, die sich regelmäßig treffen: Design, Editorial, Film & Ton, Online, Kommunikation im Raum, Forschung & Lehre und – ja – sogar Werbung.

„Es sitzen immer die gleichen in den Jurys!“
Der Club hat um die 700 Mitglieder. Kann aber nur um die 300 Juryplätze vergeben. Deshalb muss sich jedes Mitglied um einen Juryplatz bewerben und wählen lassen. Da haben gut vernetzte Mitglieder natürlich Vorteile. Wir diskutieren deshalb immer wieder, wie wir mehr Chancengleichheit hinbekommen. Aber so richtig hilft nur eines: Zeig dich, besuch Sektionsmeetings, geh in die Fachbereiche, mach von dir reden, zeig Flagge. Auf allen Kanälen.

 „Ihr gebt viel zu viel Geld aus!“
Ja, wir geben viel Geld aus (es sind ein paar Millionen). Aber es ist nicht zu viel. Wir achten penibel darauf, dass wir gesund wirtschaften und die Ausgaben unseren ideellen Zwecken dienen. Zum einen ist der ADC ein nicht gewinnorientierter Verein. Zum anderen gibt es alles, was wir machen, nur dank Sponsoren. Wenn du also deinem Club etwas Gutes tun willst, dann aktiviere Unternehmen, die uns und unsere Sache unterstützen können. Die Leitung Sponsoring im ADC-Büro freut sich auf deinen Anruf.

„Arbeiten einreichen beim ADC ist viel zu teuer!“
Im Vergleich zu anderen Wettbewerben ist der ADC einer der günstigsten. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner kommen nicht noch zusätzliche Kosten für Urkunde, Trophäen und Pipapo zu. Die meisten anderen Wettbewerbe kassieren nämlich mit teuren Winner-Packages richtig ab. Machen wir nicht.

ADC News

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