ADC Wettbewerb 2022

 

©„Das Wien Happy End“ – seite zwei/JulieBrass/ViennaTouristboard (Auszeichnung im ADC Wettbewerb 2021)

Call for Your Entries!

Im ADC Wettbewerb werden jährlich die kreativsten Arbeiten im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Seit über fünfzig Jahren verleiht die ADC Jury bronzene, silberne und goldene ADC Nägel sowie die ADC Grands Prix für exzellente Leistungen in allen Bereichen kreativer Kommunikation – von Webdesign bis Illustration, von Inszenierung bis Verpackung, von Werbung bis Fotografie.

Die Einreichungsplattform für den ADC Wettbewerb 2022 ist geöffnet. Wir freuen uns auf eure kreativen Arbeiten!

Warum sich die Teilnahme lohnt!

Eine Auszeichnung im ADC Wettbewerb ist der Nachweis für kreative Exzellenz. Mit der Wettbewerbsteilnahme positioniert ihr euch und eure Arbeit im Kreis der Besten, schafft medienwirksame Präsenz für euer Projekt, eure Agentur und stärkt die Reputation eurer Marke. Eure Arbeit wird von den besten Kreativen bewertet, die Fachjurys bestehen ausschließlich aus ADC Mitgliedern (keine Kund*innen, keine Journalist*innen, keine Verbandsvertreter*innen).

Hinzu kommt: Der ADC Wettbewerb ist einer der wenigen Kreativwettbewerbe im deutschsprachigen Raum, der in alle wichtigen nationalen und internationalen Rankings mit einer relevanten Punkteanzahl einfließt. Ein Gewinn im ADC Wettbewerb schafft also Sichtbarkeit, national und international – in Rankings, in den Medien, auf der ADC Plattform – und kostet nichts: Mit den entry fees sind alle Kosten abgedeckt.

FAQs

Termine zum ADC Wettbewerb 2022

Beim ADC Wettbewerb 2022 können Arbeiten eingereicht werden, die zwischen dem 01. Januar 2021 und dem 31. Januar 2022 in Deutschland, Österreich, Luxemburg oder der deutschsprachigen Schweiz veröffentlicht oder entwickelt wurden.

Die ADC Grands Prix 2021

Deutschlandreise 2020

Ein Grand Prix im Fachbereich Design ging an den Case Deutschlandreise 2020. Der Fotograf Ingmar Björn Nolting hielt fest, was er erlebte, als er zu Beginn der Corona-Krise zwei Monate lang alleine durch die Rupublik fuhr. Veröffentlicht wurden die Arbeiten des 1995 geborenen Fotografen im ZEITmagazin.

Die Jury zum Grand Prix:

„Großartig intensiv, leise ganz laut – ein historisches Zeitdokument! Auf sensible und beklemmende Weise bekommen wir einen neuen Blick auf die Dystopie. Fast malerisch wie Aquarelle liegt ein Schleier über der Stadt, in jedem Foto. Der unsichtbare Virus wird spürbar. Die bewusst stilisierte Farbpalette in Kombination mit dem klaren zentralperspektivischen Bildaufbau transportiert die Melancholie und Stille dieser Zeit auf unglaubliche Art und Weise.“

©Ingmar Björn Nolting
©Ingmar Björn Nolting
©Ingmar Björn Nolting
©Ingmar Björn Nolting
©Ingmar Björn Nolting
©Ingmar Björn Nolting

#StolenMemory

Im Fachbereich Editorial erhielt die Agentur Goldener Westen für die Arbeit #StolenMemory einen Grand Prix. Die Initiator*innen des Projektes #StolenMemory suchen Verwandte ehemaliger KZ-Insassen, um Gegenstände – Effekte genannt – zurückzugeben, die diesen einst gehörten. Wie viel Fiktion ist erlaubt, wenn man über historische Fakten und Biografien von realen Menschen erzählt? Goldener Westen hat für die Arolsen Archives mit #StolenMemory eine spannende Antwort auf diese Frage entwickelt:

Drei Animationsfilme und eine interaktive Scrollytelling-Webseite zeigen einen alternativen Ansatz, um junge Generationen zu erreichen. Das gesamte Projekt wurde um Filme herum aufgebaut. Die Website dient sowohl als Vertiefung, als auch zur Darstellung einer Auswahl persönlicher Gegenstände.

Die Jury war beeindruckt:

„Die Brieftasche eines jungen Polizisten, ein alter Füller, ein Paar Ohrringe, die die Großmutter getragen hat – jedes Jurymitglied könnte jetzt auf der Stelle die Geschichte jener Menschen rekapitulieren, denen diese Gegenstände einst gehörten, so lebendig und eindringlich sind die Videos rund um die ehemaligen KZ-Häftlinge Johannes, István und Helena. In ruhigen, unpathetischen Schwarz-Weiß-Animationen erzählt #StolenMemory vom Überleben und vom Menschbleiben in unmenschlichen Zeiten. Das gründlich recherchierte und unprätentiös erzählte Multimediaprojekt stellt die durchdachte Gestaltung vollständig in den Dienst der Erinnerung und des konkreten Anliegens. Mit wenigen wirkungsvoll gesetzten Akzenten erzeugt #StolenMemory eine unglaubliche Emotionalität, und zieht nicht nur junge Menschen in den Bann, sondern die komplette Jury gleich mit. Eine interaktive „Scrollytelling-Website“ setzt die Suche nach den Angehörigen der Opfer fort, denn rund 2500 Gegenständen warten noch auf die Rückgabe an ihre Familien.“

Vimeo

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©Goldener Westen/Arolsen Archives

Uncensored Library

Uncensored Library

Auch die DDB Group erhielt einen Grand Prix. Die Juryvorsitzenden prämierten den Case The Uncensored Library im Fachbereich Digitale Medien. Weltweit wachsen Millionen Jugendliche in Staaten auf, in denen eine strenge Presse- und Internetzensur herrscht. Reporter ohne Grenzen wollte zwei Jahre nach der „Uncensored Playlist“ erneut ein Zeichen gegen Internetzensur setzen und damit gezielt junge Menschen erreichen. DDB Berlin nutzte dafür erstmalig ein Computerspiel als „digitales Schlupfloch“. Minecraft ist eines der größten Computerspiele weltweit und auch dort spielbar, wo viele Medien blockiert werden. Am Welttag gegen Internetzensur 2020 eröffnete Reporter ohne Grenzen die „Uncensored Library“: Eine digitale Bibliothek, gebaut aus 12,5 Millionen Blöcken. Hier wurden zuvor zensierte Artikel von renommierten Journalist*innen als Minecraft-Bücher wiederveröffentlicht – für jeden verfügbar. Eine interaktive Microsite mit Hintergrundinfos zum Projekt und zu den Journalist*innen begleitete den Launch. Die „Library“ veröffentlicht stetig neue Artikel – um jungen Menschen ihr Recht auf freie Informationen zurückzugeben.

„Die Grundidee ein Open World Multiplayer Game zu nutzen um restriktive Firewalls von Autoritäten Staaten zu umgehen ist schon innovativ, das dann aber auch noch so monumental umzusetzen verdient aus unser Sicht auf jeden Fall Gold“, so die ADC Jury.

YouTube

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©DDB Germany

Eindrücke der ADC Grands Prix Übergabe 2021:

Kontakt

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E-Mail schreiben (030) 590 0310-54

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