PRESIDENT'S LECTURE ARCHIV

Gründer
FREITAG lab.ag

Wer kennt sie nicht, die FREITAG Taschen? 1993 gründeten die in Zürich aufgewachsenen Brüder Markus und Daniel Freitag die FREITAG lab.ag. Inspiriert vom bunten Schwerverkehr, der direkt vor ihrer Wohnung über die Zürcher Transitachse brummte, schneiderten sie aus einer alten Lastwagenplane eine Kuriertasche. Als Tragegurt benutzten sie gebrauchte Autogurte, als Einfassung diente ein alter Fahrradschlauch.

Unbeabsichtigt entstand aus dem eigenen Bedürfnis ein Unternehmen, das heute über 120 Mitarbeiter beschäftigt. Die FREITAG Produkte werden heute rund um die Welt in über 350 Shops, über einen Online Webshop und eigenen Shops in Berlin, Davos, Hamburg, Köln, Wien, New York und Zürich verkauft. Hergestellt werden sie aber nach wie vor in der Schweiz, gleich neben der Transitachse, die sie 1993 inspirierte.
Am 13. September 2011 sprachen Markus und Daniel Freitag zum Thema: "IDEAS. The FREITAG Gasoline" - Growing, nurturing and building a cult brand is no easy task.

Worldwide Creative Director
Bartle Bogle Hegarty

Sir John Hegarty ist ein "Urgestein" der Werbung. Er begann in den 1960er Jahren als Junior Art Director in London und baute in den 1980er Jahren die weltberühmte und mehr als sechs Mal als „Agency of the Year“ ausgezeichnete Agentur Bartle Bogle Hegarty auf, deren Worldwide Creative Director er ist.

Neben unzähligen Clios und Cannes Lions wurde Sir John mit dem „Clio Awards Life Time Achievement Award“ und einer Aufnahme in die „New York Hall of Fame’s One Club“ geehrt. Im Jahr 2007 wurde er für seine Verdienste für die Werbebranche von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen. John Hegarty unterstützte in den letzten Jahren als "Godfather" das Executive MBA Programm der Berlin School.

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Vorstands Mitglied
Axel Springer AG

Dr. Mathias Döpfner, geboren 1963, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt und Boston. Als Journalist begann er 1982 seine Laufbahn bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Von 1988 bis 1990 war er Geschäftsführer einer PR-Agentur.

1992 arbeitete er im Stab des Vorstands International des Gruner+Jahr-Verlages in Paris, später wurde er Assistent des Gruner+Jahr-Vorstandsvorsitzenden in Hamburg. Weitere journalistische Stationen waren Chefredakteur der „Wochenpost" und Chefredakteur der „Hamburger Morgenpost". Seit 1998 ist er für das Unternehmen Axel Springer tätig. Zunächst als Chefredakteur DIE WELT. Seit Juli 2000 ist Dr. Mathias Döpfner Mitglied des Vorstands und seit Januar 2002 Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG.

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Vorstands Mitglied Axel Springer AG
Alan Boyd Productions

Es war im Jahr 2001, Alan Boyd war damals Geschäftsführer der Produktion Thames Television in England, als er sich mit zwei ihm völlig unbekannten Männern traf: Simon Fuller und Simon Cowell. Sie präsentiertem Boyd die Idee einer Show für Gesangstalente. Unter Boyds Führung stellte Thames TV ein Sendekonzept und ein Team zusammen, das die Show weiterentwickelte und sie an ITV in Großbritannien verkaufte.

Das fertige Format "Pop Idol" änderte das Fernsehen für die nächste Generation weltweit und brachte ein völlig neues Genre von Live-Talent- und Bewertungswettbewerben hervor, aus dem sich sogar eigenständige Marken entwickelten, von "American Idol" bis hin zu "Dancing With The Stars To Got Talent". Die hierzulande bekannten Shows wie "Deutschland sucht den Superstar" oder "X-Factor" sind alle aus jenem kreativen Funken entstanden, den Alan und sein Team entzündet haben. Als Kopf von Thames TV, das mittlerweile zu Freemantle (RTL/Bertelsmann) wurde und ein Drittel der Rechte an Pop Idol besitzt, beaufsichtigt Alan Boyd die weltweite Verbreitung des Formats.

In seiner Präsentation "Unknown Unknowns - The Building of a Global Brand" am 11. November 2010 sprach Alan über die notwendigen "Zutaten", mit denen man ein Team aufsetzt und führt und das eine Marke weltweit etablieren kann. Mit Einblicken in seine Fähigkeiten und Kernkompetenzen erläuterte er, was kreative Exzellenz im Entertainment-TV ausmacht.

Utopia.de

Bei der President's Lecture am 4. März war Claudia Langer zu Gast. Man könnte sie als "kreative Führungskraft mit Herz" bezeichnen. Bereits vor Abschluss ihres Studiums gründete sie ihre erste Agentur, Avantgarde, die viele erfolgreiche Events, Modenschauen und Promotion-Aktionen umsetzte. 1992 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Gregor Wöltje (langjähriges ADC Mitglied!) die Agentur .start, die sich schnell und äußerst erfolgreich am Markt etablierte. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung verkauften Claudia und Gregor .start im Jahr 2004 und nahmen sich eine Auszeit, in der sie sich überwiegend auf das Familienleben konzentrierte. Während dieses Sabbaticals entstand die Idee zu Utopia. 2007 ging die Website an den Start und wuchs schnell zu einer der größten und einflussreichsten Plattformen für strategischen Konsum heran. Über 60.000 Personen haben sich bisher dort registriert.

"Wir haben maximal noch 10 Jahre Zeit, wenn wir die Welt verändern wollen, also sollten wir schleunigst damit anfangen", so Claudia Langers Motto. Ihr Vortrag zum Thema "Digital Utopia: Developing Sustainable Online Social Communities" fand am 4. März 2010 in Berlin statt.

Chief Executive Officer
WPP Group

Am 7. September 2010 konnte Gastgeber Michael Conrad den Gründer und CEO der WPP Gruppe, Sir Martin Sorrell, bei der President's Lecture begrüßen. 1985 gründete Sorrell mit WPP die größte Agenturgruppe für Marketing und Werbung weltweit. Die WPP Gruppe, die einige der bedeutendsten Agenturen beinhaltet, bietet seinen Kunden Full Service an:

Advertising, Media Investment Management, Consumer Insight, Public Relations an Public Affairs, Branding & Identity, Healthcare Communications, Direct-, Interactive and Internet Marketing und viele weitere Services im Kommunikationsbereich. Insgesamt beschäftigt WPP über 138.000 Mitarbeiter in 2.400 Offices, verteilt auf 107 Ländern. Zur Gruppe gehören unter anderem JWT, die Ogilvy Group, Y&R, Grey Group, Mindshare und viele viele mehr.

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Geschäftsführer
DIE ZEIT

Dr. Rainer Esser ist seit 1999 Geschäftsführer des ZEIT Verlags. Sein Thema am 10. August 2010 bei der President's Lecutre: "How to grow in spite of crisis?". Wie hat Esser die Krise der ZEIT in den 90ern überwunden, welchen Problemen ist man heutzutage im Printmarkt ausgesetzt und wie hat er es geschafft, mit der ZEIT bis heute zu den erfolgreichsten Zeitungstiteln Deutschlands zu gehören? 

Gründer, Direktor
C/O Berlin

Am 15. April verließ die President's Lecture wieder einmal die Räume der Berlin School und begab sich direkt an die Wirkungsstätte des Referenten. Im C/O Berlin, einem im Jahr 2000 gegründeten Ausstellungszentrum für Fotografie, sprach der Gründer und Direktor Stephan Erfurt zum Thema "Managing Museums in Critical Times".

Stephan Erfurt studierte Kommunikation an der Universität Essen. Zwischen 1984 und 1989 arbeitete er in New York als Assistent der Fotografen Evelyn Hofer und Hans Nanuth. Ab 1985 fotografierte er auch für viele deutsche Medien, unter anderem GEO, mare und das Magazin der FAZ. Neben seiner Tätigkeit für den deutschen Bundestag entwickelte er mehrere Buchprojekte über Künstler wie Richard Serra und Eduardo Chillda. Seine Fotografien sind in renommierten Museen wie dem MoMA in New Yourk und dem Ludwig Museum in Köln zu sehen. Im Jahr 200 gründete Stephan Erfurt gemeinsam mit dem Designer Marc Naroska und dem Architekten Ingo Pott das C/O Berlin. Sein Interesse liegt vor allem auf der Förderung junger Künstler.

Das C/O Berlin, dem ehemaligen Berliner Postfuhramt in der Oranienburger Straße, hat sich seit seiner Gründung als lebendiges Kulturzentrum mit internationalem Standard etabliert. Neben Ausstellungen weltberühmter Künstler und unentdeckter junger Talente begleitet das C/O auch Kinder auf Entdeckungsreisen durch die visuelle Kultur.

Executive Creative Director
*S,C,P,F Barcelona (Spanien)

Toni Segarra und Joao Tikhomiroff im Berlin Tent Talk mit Berlin School-President Michael Conrad.

Dozent und Direktor
Graduate School of Journalism

Die normalerweise in Berlin beheimatete President's Lecture war am 20. Januar 2010 zu Gast im New Yorker ADC Büro, als Speaker war Jeff Jarvis geladen. Jarvis, Autor des erfolgreichen New-Media-Buches "What Would Google Do?", spracht über neue und bessere Wege des Erfassens, Teilens und Verifizieren von Neuigkeiten und die radikale (und erwiesene) Beziehung zwischen Journalisten und der Öffentlichkeit, die sie bedienen. 

Jeff Jarvis ist Betreiber des Blogs Buzzmachine.com sowie Dozent und Direktor des Interactive Journalism Program an derGraduate School of Journalism. Er ist beratender  Herausgeber und Partner von Daylife, einem News-Startup, und schreibt eine Media-Kolumne für The Guardian. Jeff berät und referiert in zahlreichen Medienhäusern, wie z.B. The Guardian, News Corp., USA Today, VH1, Sky.com, The New York Times, Burda, Advance Publication oder bei Marken wie GM, Nike, Avaya, Chrysler, Estée Lauder, Starcom oder Edelman. Er ist Mitglied des Direktoriums der Berlin School of Creative Leadership und lehrt innerhalb des Januar-Moduls der aktuellen MBA-Klasse in den USA.

President
Jodaf Mixer Brazil (Brasilien)

Vorstand, Chief Creative Officer
Art+Com (Deutschland)

Cofounder and Chairman
Sire Records (USA)

Am 19. Mai 2009 konnte der Top-Kreative Seymour Steinin der Berlin School begrüßt werden. Der CEO des Labels Sire Records, das unter anderem Künstler wie Madonna, The Ramones, The Smiths und The Cure unter Vertrag nahm, besitzt eine geradezu legendäre Fähigkeit zur Erkennung von Talenten. In seinem Vortrag „My Six Mentors: Lessons in Music Industry Leadership“ sprach er über die Personen, die ihn auf seinem Weg an die Spitze der Musikindustrie begleitet und inspiriert haben. Seymour Stein ist Mitglied in der Rock & Roll Hall of Fame.

ehm. Innenminister Land Brandenburg
Deutschland

Über 120 Gäste lauschten am 2. April 2009 dem Vortrag von Jörg Schönbohm, ehem. Innenminister von Brandenburg und General a. D., als er darüber sprach, was Kreative von Militärführern lernen können. Der CDU-Politiker hielt den viel beachteten Vortrag auf Einladung der Berlin School of Creative Leadership, der einzigen internationalen Akademie, an der kreative Führungskräfte einen MBA machen können. Dabei fand der 71jährige viele Parallelen zwischen den eigentlich gegensätzlichen Welten von Kreativen und Soldaten. Der General a. D. kann auf eine steile Militärkarriere zurückblicken. Seine größte militärische Herausforderung und gleichzeitig sein größter Erfolg bestand in der Integration der Nationalen Volksarmee der ehemaligen DDR in die Bundeswehr nach dem Mauerfall. 

Schönbohms Thesen: „Kreativität braucht Disziplin und militärische Führung braucht Phantasie und Kreativität“. Darüber hinaus müssten Militärs ähnlich wie Kreative in der Werbung das „Undenkbare denken“. Beide Berufsgruppen müssten ständig „an Alternativen arbeiten und dabei auch Risiken eingehen“. Schönbohm setze zu seinen Experten oft einen Nicht-Experten, um Entwicklungen voranzutreiben und mehr Ideen zu generieren.

Worldwide Executive Creative Director
Bartle Bogle Hegarty

Werbeprofi Sir John Hegarty sprach am 11. Mai 2009 in Berlin über das Thema „Irreverence“, was sich mit „Respektlosigkeit“ übersetzen lässt. In seinem Vortrag bezog er sich auf die Ideen großer kreativer Geister wie Leonardo da Vinci und Galileo Galilei. Damit zeigte er auf, wie mangelnder Respekt vor althergebrachten Traditionen und das stetige Hinterfragen eingefahrener Denkmuster und Verhaltensweisen Innovationen und Revolutionen voran treiben können.

Sir John Hegarty ist ein "Urgestein" der Werbung. Er begann in den 1960er Jahren als Junior Art Director in London und baute inden 1980er Jahren die weltberühmte und mehr als sechs Mal als „Agency of the Year“ ausgezeichnete Agentur Bartle Bogle Hegarty auf, deren Worldwide Creative Director er ist. Neben unzähligen Clios und Cannes Lions wurde Sir John mit dem „Clio Awards Life Time Achievement Award“ und einer Aufnahme in die „New York Hall of Fame’s One Club“ geehrt. Im Jahr 2007 wurde er für seine Verdienste für die Werbebranche von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

Concert Violinist, Cultural Ambassador of Slovenia and President
IDRIART (Deutschland)

Managing Director
Crispin Porter + Bogusky (USA)

Am 25.09.2009 sprach Jeff Steinhour zur President's Lecture über seine These, dass die Werbung keine Zukunft hat, da sich immer mehr Marken in immer mehr Medien um die Aufmerksamkeit des Publikums bewerben. Irgendwann wird einfach alles zu viel. Nach dieser Idee werden nur Marken überleben, die sich selbst genug sind wie etwa Google oder Starbucks. Aber: Jeff Steinhour ist sein eigener Gegenbeweis. Als Professor an den Universitäten von Colorado und Virginia und zugleich Managing Partner von Crisipin Porter + Bogusky hat er nicht nur Studenten, sondern auch Weltmarken wie IKEA, Burger King oder Mini erfolgreich betreut. Ein halbes dutzend Mal war der hochdekorierte Kreative Juror bei den Effie-Awards. 

Regisseur und Fotograf
Atelier Ralf Schmerberg (Deutschland)

Im Rahmen der vierten President´s Lecture referierte der mehrfach preisgekrönte Künstler und Filmregisseur Ralf Schmerberg am 21. Februar 2008 über seine kreative Arbeit, den Aufbau des Dropping-Knowledge-Projekts sowie die Kraft der digitalen Medien. 

Die Arbeit von Ralf Schmerberg umfasst u.a. zwei AIDS-Aufklärungskampagnen für die Vereinten Nationen, sowie den international ausgezeichneten, in Afrika gedrehten Dokumentarfilm „Hommage á noir“ (1996). Im Jahr 2002 produzierte er den Spielfilm „Poem“ über die Schönheit der deutschen Sprache. 

Während seiner Tätigkeit in den Vereinigten Staaten bei Ausbruch des Irakkriegs im Sommer 2003, entschloss sich Ralf Schmerberg die Friedensbewegung zu unterstützen. Sein Engagement kanalisierte er in der Mitbegründung von „Dropping Knowledge“. Das Ziel der Non-Profit-Organisation ist es, eine Plattform für die soziale Kommunikation von Freidenkern 

und unabhängigen Sprechern aus allen Teilen der Welt zu bilden. Die Kernidee von „Dropping Knowledge“ ist, dass schon durch das Stellen der richtigen Fragen ein weltumspannender Dialog initiiert wird, der sich mit den elementaren Problemen der Welt auseinandersetzt. Mittlerweile wurden 10.000 Fragen auf der Internetseite www.droppingknowledge.org zusammengetragen. 

Co-CEO & Creative Director
Almap/BBDO (Brasilien)

Brasilien ist weltbekannt für seine Kreativität - beim Karneval, beim Fußball und in der Werbung. Den hohen Stellenwert brasilianischer Werbekampagnen belegen die unzähligen Auszeichnungen bei internationalen Kreativ-Wettbewerben. Regelmäßig nehmen die Agenturen des Landes die vordersten Plätze ein. Im Rahmen der dritten „President´s Lecture“  am 22, Januar 2008erläuterte die brasilianische Werbeikone Marcello Serpa sein Erfolgsrezept. 

Marcello Serpa, der seine Karriere in Deutschland begann, ist mehrfacher Juryvorsitzender des renommierten Werbefestivals in Cannes und eine der wichtigsten Persönlichkeiten der internationalen Werbeszene. Er diskutierte mit seinen Gästen über seine bedeutendsten Kampagnen sowie die Kreativitäts- und Wettbewerbskultur in Brasilien. 

President
W/Brasil (Brasilien)

Chairman
TBWA (Frankreich)