DIE KONGRESS-REFERENTEN IM ÜBERBLICK

Kreativschaffende und führende Vertreter aus Wirtschaft und Unternehmen diskutierten gemeinsam mit ADC Mitgliedern aller Fachbereiche und gemeinsam mit dem Publikum über die Kraft, Wirkung und Potenziale von Ideen.

WIR FREUEN UNS AUF:

Chefkuratorin für Architektur und Design
Museum of Modern Art, New York

Paola Antonelli spricht auf dem ADC Kongress über den langen Weg von der ersten Idee bis zur Umsetzung ihrer neuesten Ausstellung „Talk to Me“, die am 24. Juli 2011 im MoMA Eröffnung feiert. Paola Antonelli zieht mit ihrem Gespür, Kultur, Wissenschaft, Ökologie, sowie soziale Aspekte in Einklang zu bringen, weltweites Interesse auf ihre Ausstellungen. Die Visionärin ist bekannt für ihr leidenschaftliches Gefühl für Design.

Paola Antonelli wurde in Italien geboren und studierte Architektur in Mailand. Anschließend lehrte sie an der University of California. 1994 kam sie zum Museum of Modern Art (Moma) in New York.

In ihren Ausstellungen zeigt sie, wie umfassend Design unseren Alltag beeinflusst und welche Bedeutungen es in Zukunft haben wird. Sie hat die Frage „Wie wird aus einer Idee eine Vision?“ zu ihrer Lebensaufgabe gemacht.

Das MoMA selbst ist ein Ort, der Kreativität anregt, Gedanken entfacht und inspiriert. Mit außergewöhnlichen Ausstellungen und den weltbesten Kollektionen von moderner und zeitgemäßer Kunst engagiert sich das MoMA, den Weg zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, dem Bekannten und dem Experimentellem zu ebnen. Über 150.000 Werke der Architektur, Design, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen gehören zur Sammlung. Hinzu kommen über 22.000 Filme und etwa 300.000 Bücher, die in der Bücherei und den Archiven des Museum of Modern Art aufbewahrt sind.

Freier Creative Director

Dietmar Dahmen bezeichnet sich selbst als „Bereicherer von Menschen und Marken". Der Titel seines Vortrags: „Alte Wege führen nicht zu neuen Ufern."

Er sagt: „Ideen kommen nicht in diese Welt – sie kommen AUS dieser Welt. Leider werden viele Ideen nicht realisiert. Dietmar Dahmen wird uns zeigen, welche Wege es gibt, unsere Ideen durchzusetzen.

Dahmen ist seit über 20 Jahren als Stratege, Texter und Creativ Direktor in Hamburg, Los Angeles, München, New York und Wien unterwegs.

Folk-Legende

Der schottische Musiker Donovan feierte in den sechziger Jahren Erfolge mit Rock-Songs wie Sunshine Superman, Mellow Yellow, Hey Gyp und Hurdy Gurdy Man. Er war einer der Protagonisten der Rockszene dieser Zeit, reiste 1968 zum Beispiel zusammen mit den Beatles nach Rishikesh zu einem mehrwöchigen Meditationskurs des Gurus Maharishi Mahesh Yogi. Am 6. Mai 2011 ist Donovan beim ADC Festival und erzählt, wie kreative Ideen real werden und zitiert mit ein paar eigenen Songs aus seiner ganz persönlichen kreativen Entwicklung.

Designer & Unternehmer (abgesagt)

Lapo Elkann ist leider kurzfristig verhindert. Für alle Kongressbesucher, die sich ganz besonders auf ihn gefreut haben, erstellt er einen Videovortrag, der auf dem Kongress präsentiert wird.

ADC Fachbereichsvorstand Editorial
Bureau Johannes Erler

Johannes Erler wagt mit Überraschungsgästen einen Ausblick auf das Übermorgen des Editorial Designs und des Journalismus. Der Kommunikationsdesigner Johannes Erler ist Vorstand des Fachbereiches Editorial.

Sein Ziel ist es, die vielen Möglichkeiten der Schnittstellen zwischen den klassischen Printmedien und den neuen digitalen Medien zu nutzen. Der studierte Graphikdesigner gründete 1993 mit Olaf Stein die Designagentur Factor Design in Hamburg. Mit über 200 Designpreisen von verschiedenen Wettbewerben ist die Agentur eine der erfolgreichsten in Deutschland im Bereich Editorial Design, Corporate Literature und bei der Entwicklung von Corporate Design Programmen. Erler selbst ist zudem Entwickler von verschiedenen Schrifttypen. Seit April 2011 ist er mit dem Bureau Johannes Erler selbstständig.

Gründer
freundevonfreunden.com

Frederik Frede, Gründer und Kreativ Direktor des Online-Interviewmagazin FvF, zeigt uns gemeinsam mit Partner Tim Seifert, wie man Ideen mit digitalen Mitteln ohne bezahlter Werbung, Sponsoren oder weiteren finanziellen Hilfen umsetzen kann und dabei viel Spaß mit Freunden hat.

Als Gast wird außerdem Conrad Fritzsch von tape.tv erwartet. Was macht die Idee von „Freunden von Freunden“ so außergewöhnlich? Ein bisschen Online-Magazin, ein wenig Social Network, viel Neugier und Freude mit Freunden. Frederik Frede’s außergewöhnliche Idee entwickelt sich ständig weiter und wächst mit den Freunden.

Frederik Frede ist Herausgeber des Online-Interviewmagazins „Freunde-von-Freunden“. Ein Magazin über Berliner Kreative, die in ihrem persönlichen Umfeld gezeigt werden. Mit viel Liebe zum Detail wird das Leben der Protagonisten portraitiert, im Studio, Apartment oder einfach nur in ihrem Kiez. Mit Fotos, Hintergrundinformation, Text- und Videointerviews beleuchtet das Magazin das Leben der Personen und zeigt damit individuelle Perspektiven und Eindrücke. Ab Mai 2011 wird das Onlinemagazin expandieren und auch über Freunde aus London und Paris berichten.

Designer
Styleislam

Melih Kesmen berichtet in seinem Vortrag "Styleislam: Vision eines zeitgemäßen Islams" über die Entstehung seines Modelabels, wie er den Beschluss gefasst hat, zu einer Zeit des Aufruhrs, ein international agierendes Unternehmen zu gründen.

„I Love my Phrophet“, war der erste Spruch den Melih Kesmen auf ein T-Shirt drucken ließ. Nur kurze Zeit später ist daraus das Label Styleislam geworden. Melih Kesmen hat einen Weg gefunden, seine Religion zu präsentieren und anderen Muslimen eine Brücke zu ihrer Religion zu verschaffen. Styleislam
macht zeitgenössische Street- und Casualwear mit Motiven, Slogans und Skizzen, die nicht nur funky aussehen, sondern auch einen Inhalt haben. Mit den Sprüchen „Muslim by Nature“, „Drop Love not Bombs“ oder „GAZA stop the killing NOW“ will Kesmen zeigen, dass auch der Islam modern und hip sein kann.

Partner und Kreativdirektor von Milla & Partner

Milla & Partner verbinden Menschen mit Menschen, Themen und Marken. Die Stuttgarter Szenografen kreieren und realisieren kommunikative Objekte, Plattformen und Raumerlebnisse wie Museen, Ausstellungen oder Science-Center.

Neben dem Entwurf und der Umsetzung umfassender dramaturgischer Konzepte widmen sich Milla & Partner insbesondere der Entwicklung und dem Design innovativer Schnittstellen, die das Publikum zur Interaktion anregen, schaffen Installationen, die Besucher aktivieren, die Menschen in Themen involvieren. Dabei verbinden sie das Können verschiedenster Disziplinen und Gewerke, die bei der Inszenierung von Räumen und Begegnungen zusammenwirken. Zu den jüngsten Arbeiten von Milla & Partner gehört der Deutsche Pavillon „balancity“ auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai, der bis heute mit über 10 Auszeichnungen bedacht wurde, darunter der „Golden Award“ für die beste Umsetzung des EXPO-Themas. Milla & Partner sind vierfacher Preisträger des „iF communication design award 2011“ und zweifacher Preisträger des „red dot award: communication design 2010“. Für ihre Arbeiten wurde die Agentur für Kommunikation im Raum daneben mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet, deren breites Spektrum ihre grenzüberschreitende Denk- und Arbeitsweise widerspiegelt – vom Cannes Löwen über den ADC Nagel und den DDC Award bis hin zum ADAM- und EVA-Award.

Über Sasha Waltz und Jochen Sandig
Die Choreographin Sasha Waltz ist Leiterin des Tanzensembles Sasha Waltz & Guests, das sie 1993 gemeinsam mit Jochen Sandig in Berlin gründete. Internationale Bekanntheit erlangte sie neben ihren Inszenierungen in den Sophiensälen, der Schaubühne am Lehniner Platz, der Berliner Staatsoper und dem Radialsystem V vor allem auch durch ihre spektakulären Arbeiten in Museen wie dem Jüdischen Museum Berlin (1999) und der musikalisch-choreographischen Installation „Dialoge 09“ zur Eröffnung des Neuen Museums in Berlin (2009). Zu ihren aktuellen Projekten gehört die choreographische Oper „Matsukaze“ des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa an der Oper La Monnaie in Brüssel. Für Ihre Arbeit wurde Sasha Waltz mehrfach ausgezeichnet, aktuell wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Jochen Sandig ist darüber hinaus Gründer und Kodirektor des Radialsystem V in Berlin, das seit 2006 die neue Produktionsstätte von Sasha Waltz & Guests darstellt. 

Designer und Architekt

Der Italiener Piero Lissoni ist Designer und Architekt mit einem Abschluss vom Mailänder Polytechnikum. Über sich selbst sagt er: "Ich muss nur in ein Museum gehen, um zu sehen: Auch wenn man sein Bestes gibt, bleibt man ein Kind seiner Zeit. Nur ein Idiot setzt sich morgens hin und sagt: Heute entwerfe ich einen Klassiker!" Auf dem Kongress spricht er mit Lapo Elkann über "Design made in Italy".

1986 gründete Lissoni das Studio Lissoni. Seitdem entwirft Piero Lissoni für zahlreiche Designmarken wie Boffi, Cassina, Kartell, Living Divani und Flos Möbel und Leuchten. Dabei zählen Ausdauer, Kontinuität und immenser Fleiß zu seinen wichtigsten Grundsätzen.
Lissonis Projekte umfassen häufig Gesamtlösungen, d.h. komplette Interieurs und die architektonische Gestaltung von Hotels, Büros und Showrooms, Yachten und Privathäusern.
Piero Lissonis Designgrundsatz lautet, nie etwas für eine bestimmte Funktion oder einen bestimmten Zweck zu entwerfen, sondern immer für den Menschen. Piero Lissoni wurde 1956 in Seregno, Italien geboren.

Leiterin
DOCK: Stiftung für Arbeit

Um den Herausforderungen der Langzeitarbeitslosigkeit sinnvoll begegnen zu können, braucht es Unternehmen, die marktwirtschaftlich ausgerichtet sind und die eine langfristige arbeitgeberische Verantwortung für die langzeitarbeitslose Belegschaft übernehmen können.

Mit der Dock Gruppe AG wurde in der Schweiz eine privatwirtschaftlich organisierte Sozialfirma etabliert, die unter der Leitung von Daniela Merz für leistungsgerechten Lohn und die Stärkung der Eigeninitiative steht. Hier werden auch für diejenigen, die in absehbarer Zeit keine Perspektive auf dem Ersten Arbeitsmarkt mehr haben, würdevolle Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. Das Prinzip besitzt Pioniercharakter und die Dock Gruppe weist bei der Re-Integration eine Erfolgsquote auf, die ihresgleichen sucht.

Fotograf

Bevor Andreas Mühe den Auslöser drückt, hat er akribisch sein Motiv vorbereitet. Von der ersten Idee für ein Foto bis zu dessen Umsetzung kann es viele Wochen dauern. Nichts wird dem Zufall überlassen, kein Detail wird vernachlässigt, und erst wenn alles in seinen Augen perfekt ist, wird abgedrückt.

Nach seiner Ausbildung als Fotolaborant assistierte Andreas Mühe u.a. bei Ali Kepenek in Berlin und Anatol Kotte in Hamburg. Andreas Mühe gilt als einer der renommiertesten Portraitfotografen in Deutschland. Mit seinem Gefühl für Licht und Farbe zeigt er seine Objekte auf eine ungewöhnliche Weise: Kühl, fast schon düster, aber auch romantisch - sein Stil fällt auf und macht ihn einzigartig. Scheinbar mühelos findet er den Zugang zu seinen Motiven. Andreas Mühe wurde 1979 in Karl-Marx Stadt geboren. 

Chairman & CEO
Crispin, Porter + Bogusky

Chuck Porter ist nicht nur der diesjährige ADC Jury Chairman, sondern auch als Referent mit auf dem ADC Kongress dabei. In seinem Vortrag "Why I like award shows.(Aside from the drinking)" erklärt er, warum Kreativawards gut für die Branche sind und wie man es schafft, Arbeiten zu produzieren, von denen das Publikum begeistert ist.

Als freier Texter blickte Chuck Porter bereits auf eine erfolgreiche, Award gekrönte Karriere zurück, als er 1988 als Partner und Creative Director in die Agentur Crispin, fortan Crispin & Porter, eintrat. Innerhalb von drei Jahren konnte die Agentur nicht nur Ihre Mitarbeiterzahl verdoppeln, sondern erlangte auch einen Platz unter den Top 15 Kreativagenturen.

Bekannt wurde Crispin, Porter + Bogusky (CP+B) vor allem durch die Arbeit für Burger King, die »Truth«-Anti-Tabak-Kampagne sowie den erfolgreichen Launch des BMW MINI. Die Liste der Kunden von CP+B umfasst darüber hinaus Volkswagen, Coca-Cola, American Express, Domino’s Pizza und Nike u. v. m. 

Seit dem Jahr 2000 verzeichnet CP+B stetig wachsende internationale Anerkennung. Die Agentur gewann beim Cannes International Advertising Festival Grand Prixs in fünf Kategorien, was bis dahin von keiner anderen Agentur erreicht wurde. Sowohl die New York Times als auch The Wall Street Journal, USA Today, Business Week, Forbes, Fast Company, Time und Newsweek widmeten CP+B und deren außergewöhnlichen Arbeiten ausführliche Portraits.

CP+B wurde von den Zeitschriften Advertising Age, Creativity und ADWEEK neun Mal zur »Agentur des Jahres« gewählt, Chuck Porter selbst wurde vom Inc. magazine zum »Entrepreneur We Love« ernannt.

ADC Vorstand Düsseldorf
Agentur Scheer

Stefan Scheer, Gründer der Agentur Scheer und im ADC Vorstand nicht nur für die Sektion Düsseldorf, sondern auch das Hochschulnetwork zuständig, stellt sein Projekt ADCFieldwork vor. Das Forschungsprojekt von ADC und CREATIVE.NRW verbindet Design mit gesellschaftspolitischem Diskurs.

In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben? Mit dieser Frage beschäftigen sich im Sommersemester 2011 Studenten von bundesweit über 40 Hochschulen. Mit dem Projekt ADCFieldwork wenden sich der Art Directors Club für Deutschland (ADC ) e. V. und CREATIVE.NRW, das Cluster für Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, jedoch nicht an Studenten der Soziologie oder Politikwissenschaft, sondern an Designstudenten, die sich in Seminaren oder Einzelarbeiten mit gesamtgesellschaftlichen Problemstellungen auseinandersetzen und Lösungsansätze entwickeln, die weit außerhalb ihres gestalterischen Aufgabengebietes liegen. DAS PROJEKT

ADC Fachbereichsvorstand Design
Agentur Moccu

Werbung muss auf Mobilgeräten und Tablets andere Wege gehen, um wahrgenommen zu werden. Die kreative Idee, der Mehrwert für den User als kommunikativer Türöffner ist hier eine essentielle Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation.

Die Wünsche des Nutzers, seine Interessen, der Mehrwert für ihn oder seine Belustigung, müssen im Mittelpunkt stehen, sonst ist die Werbebotschaft schneller weggewischt als wahrgenommen. Jens Schmidt zeigt anhand von interessanten Cases, wie die portablen Geräte für eine erfolgreiche Kommunikation genutzt werden und deren Funktionen neue Kommunikationswege erschließen können.
Jens Schmidt, ist Partner und Kreativdirektor der Agentur Moccu. Die Berliner Kreativagentur für digitale Medien arbeitet unter anderem für Kunden wie L'Oréal Paris, Garnier, den WWF, die Botschaft von Kanada und Volkswagen. Jens Schmidt ist langjähriges Mitglied im Art Directors Club und hat 2010 die Aufgabe des ADC - Fachbereichsvorstands Digitale Medien übernommen.  Desweiteren lehrt er Digitale Strategie am Institute of Design in Berlin.

Unternehmensgründer
Holyfields

„Herr Ober! Dürfen wir Ihnen vielleicht irgendwas bringen?“
Warten auf Service war gestern. Ob bei der Bank, der Airline oder beim Konfigurieren des neuen Traumwagens. Als ehemaliger Top-Manager bei McDonald's kennt Gerhard Schöps das Fast Food Business mit all seinen Facetten. Jetzt startete er seine eigene Systemgastronomie-Kette "Holyfields".

“Time to eat”-  so lautet das neue Restaurant-Konzept des Geschäftsführers von Holyfields, Gerhard Schöps. Das ehemalige Vorstandmitglied von McDonald's Deutschland und Zentraleuropa bleibt der Systemgastronomie treu. Nach einigen erfolgreichen Führungspositionen bei nationalen und internationalen Konzernen hat es Gerhard Schöps diesmal auf etwas Eigenes abgesehen. Der Gast soll nicht länger als 30 Minuten für Bestellung und Essen aufbringen müssen. Klingt sehr nach bekannten Fast-Food-Ketten, doch Schöps setzt auf „Fast Casual“- schnelles und gesundes Essen. Direkt nach Betreten des Restaurants wählt der Gast an einem Bildschirm sein gewünschtes Essen. Die Bestellung wird auf einem Chip, dem PUK, gespeichert, der piept, wenn die Bestellung an der Essensausgabe Peter, Paul oder Mary abgeholt werden kann. Seit November 2010 ist Holyfields in Frankfurt am Main präsent. Anfang April 2011 eröffnete eine Filiale in Berlin, weitere sollen folgen.

Gründer, CEO
Buzzer

„World of Mouth: It´s not what people hear, it´s what they repeat.“ Willem Sodderland, Gründer und CEO von Buzzer aus Amsterdam und internationaler Guru für Word of Mouth Marketing war der erste in Europa,der vor sechs Jahren eine Firma für Word of Mouth Marketing gegründet hat und sich mit Themen wie Mundpropaganda, Consumer Engagement, Crowdsourcing und Open Innovation beschäftigt hat.

World of Mouth ist heutzutage auch wegen Social Media und Facebook in aller Munde. Dabei spielen sich die meisten Gespräche über Produkte und Marken nach wie vor Offline ab. Genau das wird von Buzzer auch konzeptionell bedacht und Off- mit Online verknüpft.

Buzzer ist die erste Word of Mouth Marketing Agentur Europas mit Hauptsitz in Amsterdam, Niederlande. Seit 2007 ist Buzzer auch in Belgien aktiv & startete 2009 in Deutschland und 2010 in der Schweiz sowie Österreich. Buzzer kreiert und erarbeitet Konzept für Word of Mouth & Konsumentenfeedback. Im Zentrum stehen die sogenannten Buzzer, die Produkte testen und ihre Erfahrungen und Meinungen dazu mit Freunden und Kollegen austauschen. Buzzer ist daher auch eine Plattform für Menschen, die Spaß an neuen Produkten und Dienstleistungen haben.

„Einfach gesagt, geben wir Leuten ein Produkt zum Ausprobieren und sorgen dafür, dass sie anderen davon berichten und die Botschaft weitertragen; eben Word of Mouth generieren.“ Buzzer hat international bereits über 150 Kampagnen u.a. für Philips, P&G, Unilever etc. realisiert und stellt eine spannende Ergänzung für den modernen Marketing-Mix dar.

Fotograf

Wer Helen Mirren, John Malkovich, Amy Winehouse, Pedro Almodóvar, Tilda Swinton oder Damien Hirst porträtiert, der braucht schon eine ganz genaue Vorstellung wie das Shooting ablaufen soll. Eine zweite Chance gibt es bei Weltstars nicht. Daniel Stier spricht zu „Ein Treffen mit Fremden“, denn „ein Porträt ist immer ein Treffen von zwei Menschen, daher gibt es auch immer zwei Ideen wie das Foto auszusehen hat. Als Fotograf muss man versuchen seine Idee durchzusetzen, aber gleichzeitig die Idee der anderen Person respektieren. Es ist ein Zusammenspiel.“

Daniel Stier lebt als freischaffender Fotograf in London. Er studierte an der FH Dortmund Fotografie und arbeitete danach in Deutschland für Medien wie das Frankfurter Allgemeine Magazin und das Süddeutsche Magazin. Die Übersiedlung nach London führte zu seiner Etablierung im internationalen Magazingeschäft. Mit seinem direkten, dokumentarischen Stil hat er Anerkennung und Wertschätzung in allen großen internationalen Magazinen gefunden. Seine Porträts von Prominenten erscheinen heute unter anderem regelmäßig in Publikationen wie W Magazine, Dazed&Confused, The New York Times Magazine, GQ und Vogue. Ebenso kann man seine Reportagen und Reisegeschichten, die ihn zu einigen der entlegensten Plätze dieser Erde geführt haben, in Magazinen wie Wallpaper, Colors und The Observer Magazine finden.

Der Vortrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Fotografie Forum Frankfurt am Main. 

Regisseur

„If you can make it there, you can make it everywhere“.  Jenin galt einst als die gefährlichste Stadt der Welt. Diese Stadt wählte Marcus Vetter aus, um seinen Dokumentarfilm „Heart of Jenin“ zu drehen. Begleitend zum Film entstand das Projekt „Cinema Jenin“, das den Menschen im Westjordanland nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch cineastisch das Tor zur Welt öffnet.

Regisseur Marcus Vetter, geboren 1967 in Stuttgart, dokumentiert in „Cinema Jenin“ die sehr emotionale Realisierung dieser Idee. Für die Dokumentationen „Der Tunnel" und „Wo das Geld wächst" wurde Vetter mit dem Adolf Grimme Preis ausgezeichnet. Für „Mein Vater der Türke", in dem er eine persönliche Begegnung mit seinem Vater erzählt, bekam er 2006 den Prix Europa. Sein neuestes Projekt „Heart of Jenin" wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2010 ausgezeichnet.

Bei den Dreharbeiten zu diesem Film entdeckt Vetter das leer stehende Kino von Dschenin. Zusammen mit dem Hauptdarsteller von „Heart of Jenin“, Ismail Khatibs, beschließt er das 1987 geschlossene Kino zu renovieren und damit wieder etwas Normalität ins Westjordanland zurück zu bringen. Mit dem Manager des Kinos, Fakhri Hamad, gründete Vetter den Verein Cinema Jenin e.V. . Zusätzlich entstehen ein Gästehaus, ein Gartencafé und ein Open-Air-Kino. Hinzu kommt eine Mediathek, die das Goethe-Institut Ramallah im Gebäude des Cinema Jenin einrichtet. Die zukünftigen Mitarbeiter des Kinos werden vorwiegend Palästinenser sein, unterstützt durch internationale Helfer.

Vetter sagt, dass er Glück hat, die Filme machen zu dürfen, an denen er selbst interessiert ist, und wir haben Glück, Marcus Vetter auf dem Kongress begrüßen zu dürfen, um uns von seinen durchgesetzten Ideen bezaubern zu lassen.

Produzent und Musiker, wavemusic

„Wir stellen Musik so zusammen, dass sie zu einer kleinen, schönen Reise wird. Man muss sich in Musik fallen lassen können – wir nennen das groove couture.’

Michael van Droffelaar, Produzent und Musiker, hat mit wavemusic etwas geschafft, was heute im Musikmarkt selten geworden ist: sein Unternehmen wächst. Statt sich vom digitalen download verdrängen zu lassen setzt er auf  die CD als Gesamtkunstwerk. Mit dem Corporate Business als festes Standbein beliefert wavemusic weltweit Top-Adressen im Lifstylehandel. Ob Soul, Smooth Jazz, Electro-Lounge oder Club-Sound, wavemusic Tracks gelten bei Kennern als das Nonplusultra.

Commercial Director Facebook, Germany

Unter der Leitung von Scott Woods eröffnete Facebook im Februar 2011 ein Büro in Hamburg. Sein Ziel für Deutschland: „Mit dem Büro wird Facebook die deutschen Kunden umfassend betreuen können und sie dabei unterstützen, wirkungsvolle Kampagnen für ihr Geschäft zu entwickeln und durchzuführen.“

Schaut man sich Woods beruflichen Lebenslauf an, stellt man fest, dass der Mann bereits eine Menge Erfahrungen im Bereich digitalen Werbung sammeln konnte. Interactive Media, alladvantage.com, Gruner+Jahr EMS, Google und last.fm gehören zu seinen beruflichen Stationen. Woods Talent liegt eindeutig darin, Netzwerke erfolgreich mit Werbepartnern zu etablieren.

Eine gute Idee zu haben fällt vielen leicht – sie dann aber dem Kunden zu verkaufen, kann sehr schwierig werden.Die Berlin School of Creative Leadership wird mit Absolventen Einblicke in ihre Arbeitsweise, die Recherche und Erfahrungen von der ersten Idee bis zur Realisierung geben.

Von der Überzeugungsarbeit beim Kunden eine Kampagne zu realisieren oder auch ein Unternehmen in den Abläufen zu verändern, werden u.a. Ema Prisca und Michael Conrad mit weiteren Gästen berichten.

Seit 2009 sucht Saatchi & Saatchi jedes Jahr neue Regietalente für den New German Director's Showcase. Die Resonanz in den ersten beiden Jahren war großartig und hat Saatchi & Saatchi darin bestärkt, diesen Wettbewerb auch in 2011 durchzuführen.
Talente aus den Bereichen Spielfilm, Kurzfilm, Dokumentation, Animation, Videoclip, 3D, und - last but not least - der Werbung (die noch nicht länger als zwei Jahre in der Werbung beruflich tätig sind) konnten ihre Arbeiten bis zum 01. April 2011 einreichen und wurde dann einer hochkarätigen Jury vorgestellt.
Ein Sprungbrett ins internationale Geschäft, das bereits Frederik Bond, Chris Cunningham, Jonathan Glazer, Michael Gondry, Spike Jonze, David LaChapelle, Ivan Zacharias, Tarsem und anderen Regiertalenten zu Beginn ihrer Werbefilmkarriere erwiesenermaßen gute Dienste geleistet hat. Von junge Talente kann man nie genug haben, darum freut sich der ADC auch dieses Jahr wieder auf den NGDSC beim ADC Kongress.